tonseuse robot

Der große Rasenmähroboter Test

Der Traum vom perfekten Rasen – der Rasenmäher Roboter hilft

Viele Gartenbesitzer träumen von einem gepflegten Rasen. Sich zurücklehnen und zuschauen, wie der Rasenroboter über die Grünfläche fährt, das muss kein Traum bleiben. Es gibt eine Vielzahl von Rasenmäherrobotern, die selbstständig für kurz geschorene und gepflegte Rasenflächen sorgen. Für die Rasenpflege per Roboter lassen sich vollautomatische Rasenmäher-Roboter einsetzen, aber auch halbautomatische Rasenmäher sind auf dem Markt. Im Test waren insgesamt 33 Rasenmähroboter von zwölf Herstellern:
Gardena, Viking, Stiga, Friendly Robotics, Honda, Al-Ko, Husqvarna, Worx, Sabo, Wolf-Garten und Ambrogio.

Rasenmäher Roboter sind für verschieden große Gärten konzipiert. Es gibt sie für kleine, mittelgroße und weitläufige Flächen.

Natürlich kann ein kleiner Garten auch von einem Mähroboter für große Gärten gepflegt werden. Doch ein Mäher, der maximal 400 m² bewältigt, kann auf einer großen Rasenfläche nicht sinnvoll eingesetzt werden. Seine Kapazität ist nicht erweiterbar und er stößt buchstäblich an seine technischen Grenzen.

Formen, Flächen und Hindernisse

Garten ist nicht gleich Garten. Naturnah gestaltete Gärten ohne klar abgegrenzte Rasenflächen sind schwieriger für Rasenroboter zu bewältigen, als rechtwinklige kleine Parzellen. Sehr schmale Rasenflächen stellen ebenfalls eine besondere Herausforderung dar, denn ein Mähroboter benötigt eine Mindestbreite und einen ausreichenden Wendekreis. Problematisch wird es, wenn innerhalb der Rasenflächen unvermittelt Beete, Bäume, Lichtquellen oder Dekorationselemente platziert sind. Diese zu erkennen und zu umfahren, ohne die Ränder stehen zu lassen, gelingt nicht allen getesteten Rasenrobotern. Im Prinzip benötigt ein Rasenmäher Roboter dafür ein ausgeklügeltes technisches Erkennungssystem – und das macht sich im Preis deutlich bemerkbar. Die gängigen Rasenmäher Roboter benötigen klar abgesteckte Flächen. Dazu sind in der Regel Begrenzungsdrähte im Lieferumfang enthalten, die die Flächen klar definieren. Sie werden mit Bodenhaken auf oder unter der Grasnarbe befestigt und erzeugen ein elektrisches Spannungsfeld. Daran orientiert sich der Rasenroboter und fährt bis dicht an die Drähte heran. Mähroboter der neuesten Generation kommen bereits ohne Drähte aus und erkennen die zu mähenden Flächen per Sensor anhand der Oberflächenbeschaffenheit.

Technische Finessen von Rasenmäher Robotern

Die technische Ausstattung von Rasenrobotern ist generell ganz unterschiedlich und das erklärt auch die große Preisspanne.

  • So gibt es schlichte Rasenmäher Roboter, die manuell über ein Kabel aufgeladen werden müssen und ohne sichernde Pin-Eingabe direkt mit einem Druck auf die Einschaltet-Taste ihren Dienst aufnehmen. Solche Geräte lässt man am besten nicht alleine arbeiten, sondern überwacht ihre Tätigkeit. Die Gefahr ist zu groß, dass sie bei Regen Schaden nehmen oder gestohlen werden.
  • Andere Mähroboter arbeiten komplett autark und haben eine feste Basisstation mit Akku-Adapter. Diese Rasenroboter fahren selbstständig zu ihrer Ladestation zurück und setzen ihre Arbeit nach der vollautomatischen Aufladung der Akkus fort.

Auch die Mähzeiten unterscheiden sich erheblich voneinander. So kann der leistungsstärkste Rasenmäher bis zu 3,5 Stunden am Stück mähen, während kleine Geräte lediglich eine gute halbe Stunde schaffen. Sogar einen Mähroboter mit Solarzellen konnten wir testen. Die Mähdauer wird bei diesem Gerät maßgeblich von der Intensität der Sonneneinstrahlung beeinflusst und könnte theoretisch sogar über die oben genannten 3,5 Stunden hinausgehen.

Komplexe Wochenprogramme und stundengenaues Mähen

Einige Rasenmäher Roboter wiederum weisen ein besonders ausgeklügeltes technisches Programmiersystem auf. Solche Geräte können komplexe Wochenprogramme abspulen und auf die Stunde genau die programmierten Arbeiten verrichten. Einzelne Modelle speichern den Grundriss des Gartens ab und errechnen den kürzesten und effizientesten Weg, um die Rasenflächen zu pflegen. Dabei gibt es Geräte, in denen der Grundriss vom Fachmann einprogrammiert wird. Andere Geräte kartieren die Flächen beim Durchfahren des Gartens eigenständig. Selbst gepflasterte Wege, die die Rasenflächen unterbrechen, machen manchen Geräten nichts aus. Sie erkennen den veränderten Bodenbelag, unterbrechen den Mähvorgang, rollen darüber hinweg und setzen ihre Arbeit auf der angrenzenden Rasenfläche fort.

Mährboter mit Regensensor reagieren auf Witterungsverhältnisse und stoppten ihren Betrieb bei Niederschlägen, wieder andere erkennen die Zusammensetzung des Rasens und passen ihre Mähgeschwindigkeit sowie die Rotationsgeschwindigkeit der Messer entsprechend an. Soviel durchdachte Technik hat ihren Preis und als Verbraucher sollte man mit Blick auf den Geldbeutel abwägen, welche Eigenschaften der neue Gartenhelfer haben muss.

Das Testverfahren

Lieferumfang und Technik der Rasenmäher Roboter

Jedes Gerät wurde umfassend nach denselben Kriterien untersucht und getestet. Zunächst wurde ein Produkt hinsichtlich des Lieferumfangs geprüft. Danach wurde die Technik genau betrachtet. In den einzelnen Produkttests sind Angaben zum Motor bzw. zur Akkuleistung zu finden. Außerdem sind Informationen zur maximal zu bewältigenden Fläche aufgeführt. Auch Hinweise zu Schnitthöhen, Schnittbreiten, Gewicht, Geräuschpegel sowie maximal zu bewältigende Neigungswinkel sind vorhanden.

Handhabung und Bedienung der Rasenmäher Roboter

Nachdem die technischen Rahmendaten geprüft wurden, geht der Test in den praktischen Teil über. Die Geräte wurden hinsichtlich ihrer Handhabung und Bedienung auf die Probe gestellt. Vorbereitende Tätigkeiten, Anschluss der Basisstation, Vorgehen beim Installations- und Programmierprozess sowie die Definition der möglichen Einsatzbereiche ist hier zu finden. Die Reaktion eines Mähers auf Hindernisse ist ebenfalls beschrieben.

Besonderheiten und Fazit

Individuelle Besonderheiten eines Gerätes sind in einer gesonderten Kategorie dargestellt. Das Testergebnis wird übersichtlich in fünf Bereiche unterteilt und mit klaren Prozentangaben versehen. Dabei wird in die Kategorien Mähergebnis, Energieverbrauch, Lautstärke, Handhabung sowie Preis-Leistungsverhältnis unterschieden. Die Durchschnittsnote aus allen fünf Kategorien ergibt das Gesamtergebnis. Zum guten Schluss sorgt ein Fazit für eine knappe Zusammenfassung und bringt das wichtigste in aller Kürze auf den Punkt.